Stürze gehören für Parkinson-Erkrankte zu den größten Gefahren. Sie können zu Verletzungen führen und die sowieso schon eingeschränkte Mobilität noch stärker beeinträchtigen.
Die regelmäßige Einnahme des eigentlich gegen Schmerzen und Fieber eingesetzten Arzneistoffs Ibuprofen könnte vor der Parkinson-Krankheit schützen.
Menschen mit Parkinson fühlen sich im Kontakt mit anderen Menschen, zum Beispiel auf einer Party, häufig unbehaglich und unbeholfen.
Viele Parkinson-Patienten müssen im Laufe der Erkrankung das Fahren aufgeben. Am Medical College in Georgia untersuchen Forscher jetzt erstmals, ob ein Fahrsimulatortraining dabei helfen könnte, diesen einschneidenden Schritt hinauszuzögern.
US-amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, auf Basis von Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-Aufnahmen Kriterien zu entwickeln, die eine sichere Unterscheidung verschiedener Parkinson-Syndrome im Frühstadium erlauben.
Irreguläre Armbewegungen beim Gehen könnten ein frühes Zeichen für Morbus Parkinson sein und damit eine frühe Diagnose und Behandlung der degenerativen Erkrankung ermöglichen.
Wissenschaftlern des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung in Tübingen ist es gemeinsam mit amerikanischen Forschern gelungen, bislang unbekannte genetische Risikofaktoren für die Parkinson-Erkrankung zu identifizieren.
Menschen, die beruflich Kontakt mit Pestiziden (Pflanzenschutzmitteln) haben, scheinen ein erhöhtes Parkinson-Risiko zu haben, so ein Bericht in der September-Ausgabe der Archives of Neurology.
Etwa jede zehnte Parkinson-Erkrankung ist auf Defekte in sogenannten Parkinson-Genen zurückzuführen.
Wie US-amerikanische Wissenschaftler in der Zeitschrift Complementary Therapies in Medicine berichten, verbesserte ein kurzes, aber intensives Training des Tango-Tanzes die motorischen Symptome von Parkinsonpatienten mit leichter bis mittelschwerer Erkrankung deutlich.
Parkinson-Patienten können ihrer Lunge etwas Gutes tun, indem sie die Muskeln, die für das Atmen, Husten, Schlucken und Sprechen zuständig sind, trainieren. Einer neuen Studie zufolge schützen sie sich so vor Lungenentzündungen.
In einer neuen Studie haben Wissenschaftler der Universität von Minnesota weitere Hinweise darauf gefunden, dass depressive Symptome ein frühes Anzeichen der Parkinson-Krankheit sein könnten.
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Parkinson-Krankheit das Ergebnis komplexer Wechselwirkungen von genetischen und Umweltfaktoren in den Gehirnzellen ist. Die Studie stützt damit das Konzept, bei der Entwicklung von Behandlungsstrategien verschiedene therapeutische Ziele anzuvisieren.
Ein Team von Neurowissenschaftlern an der University of Illinois zeigt in einer neuen Studie, dass es möglich ist, die Parkinson-Krankheit mit Hilfe eines nicht-invasiven bildgebenden Verfahrens zu diagnostizieren, das auch dabei helfen könnte, potenzielle neue Wirkstoffe zu testen.
Forschern in den USA ist es erstmals gelungen, Hautzellen eines Parkinson-Patienten so zu verändern, dass sie embryonalen Stammzellen gleichen – ohne dabei potenziell krebserregende Gene zu verwenden, wie es bisherige Methoden vorsahen.
Parkinson-Patienten, bei denen Aufmerksamkeit und geistiges Reaktionsvermögen beeinträchtigt sind, haben einer neuen Studie zufolge ein höheres Risiko für Stürze.
Auch wenn es sich bei Morbus Parkinson um eine neurologische Erkrankung handelt, kann er auch das Risiko der Betroffenen für schwerwiegende orthopädische Probleme, wie etwa Stürze, Knochenbrüche und Knochenschwund, erhöhen.
Die Ergebnisse einer neuen Studie legen nahe, dass Antidepressiva, die nur auf den Nervenbotenstoff Serotonin wirken, nicht die beste Wahl für Patienten mit Parkinson sind.
Eine akkurate Diagnose ist entscheidend, um die richtige Behandlung einleiten zu können. Doch eine neue Studie zeigt, dass bei vielen Patienten, bei denen ursprünglich Parkinson festgestellt wurde, die Diagnose später noch einmal korrigiert werden muss.
An Parkinson erkrankte Menschen haben wesentlich häufiger einen behandlungsbedürftigen Vitamin-D-Mangel als gesunde ältere Personen.
Menschen mit der Parkinson-Erkrankung leiden tatsächlich deutlich häufiger an Schmerzen als Personen, die nicht erkrankt sind. Der Grund hierfür könnte eine Schädigung schmerzverarbeitender Strukturen im Gehirn sein.
Bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Form der Parkinson-Erkrankung scheinen vor allem Schwierigkeiten beim Halten des Gleichgewichts sowie Probleme beim Gehen die Lebensqualität zu beeinflussen; aber auch die Stimmung spielt eine wichtige Rolle.
Untersuchungen zeigen, dass es einen gemeinsamen genetischen Schalter gibt, der sowohl die Herstellung des Proteins Alpha-Synuclein, das an der Entstehung von Parkinson beteiligt ist, als auch die Produktion einer wichtigen Komponente des roten Blutfarbstoff Hämoglobin kontrolliert.
Ein hoher Cholesterinspiegel scheint einer finnischen Studie zufolge das Risiko für die Parkinson-Erkrankung zu erhöhen.
Ein erhöhter Harnsäurespiegel könnte das Fortschreiten der Parkinson-Erkrankung verlangsamen. So lautet das Ergebnis einer Studie des MassGeneral Institute for Neurodegenerative Disease (MGH-MIND) und der Harvard School of Public Health (HSPH).
Zwei neue Studien der Mayo Clinic in Florida bestätigen die Annahme, dass die Parkinson-Krankheit in hohem Maße von erblichen, genetischen Mutationen verursacht wird.
Wissenschaftlern des Whitehead Institute for Biomedical Research ist es gelungen, mit Hilfe umprogrammierter Hautzellen die Symptome der Parkinson-Krankheit bei Ratten erfolgreich zu behandeln.
Mäuse, die zuviel MAO-B - ein die Nervenaktivität regulierendes Enzym - im Gehirn haben, zeigen Symptome, wie sie auch bei der Parkinson-Krankheit bei Menschen auftreten. Wissenschaftler des Buck Institute for Age Research in Kalifornien hoffen nun, aus dieser Erkenntnis heraus einen Test entwickeln zu können, der zeigt, ob ein Mensch gefährdet ist, an Parkinson zu erkranken.
Mit Hilfe eines biologisch abbaubaren Nanogerüsts könnte in Zukunft die Stammzellbehandlung von Parkinson-Patienten oder Menschen mit Rückenmarksverletzungen wesentlich erleichtert werden. Die neue Methode wurde von David Nisbet vom Institut für Werkstofftechnik an der Monash University im australischen Melbourne im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt.
Omega-3-Fettsäuren scheinen, einer neuen Studie der Université Laval zufolge, vor der Parkinson-Krankheit zu schützen.
Belgische Wissenschaftler haben einen schnell durchführbaren Test entwickelt, der Auskunft darüber gibt, ob ein Patient mit Parkinson noch in der Lage ist, sicher ein Auto zu lenken.
In Studien an Ratten haben finnische Forscher einen so genannten neurotrophen Faktor entdeckt, der Nervenzellen im Gehirn schützte.
Moderates bis intensives sportliches Training senkt offenbar das Parkinsonrisiko, wie US-Forscher kürzlich bei der Jahrestagung der amerikanischen Neurologen berichteten. Für Erkrankte ist das sicherlich ein schwacher Trost, aber der Hinweis aus dieser Studie, dass sich Sport anscheinend positiv auf das Gehirn auswirkt, könnte auch für sie gelten.
In einer neuen Studie zeigten Wissenschaftler des Buck Institute for Age Research im kalifornischen Novato, dass junge Mäuse, die zuviel Eisen aufnehmen oder dem Pflanzenschutzmittel Paraquat ausgesetzt sind, im Alter an einer Parkinson-ähnlichen Neurodegeneration litten.
Menschen, die unter Typ-2-Diabetes – auch Altersdiabetes genannt – leiden, erkranken häufiger an Morbus Parkinson als nicht-diabetische Personen.
Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Morbus Parkinson durchforsten Forscher kontinuierlich unzählige Stoffe und Substanzen.
Wird im Gehirn die Produktion von Substanzen, die sich auch in Marihuana finden lassen, stimuliert, könnte dies die Beweglichkeit von Parkinson-Patienten deutlich verbessern.
Parkinson ist bislang schwer zu therapieren, denn traditionelle Medikamente wirken indirekt und nur für einige Jahre.
Angehörige, die ältere Familienmitglieder zu Hause pflegen, stehen oft unter starkem Stress - besonders wenn der Pflegebedürftige unter Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Demenz oder Bluthochdruck leidet.
Nervenzellen des Zentralen Nervensystems (ZNS) können vor dem Untergang gerettet werden, wenn das körpereigene Kontrollsystem, das die Balance zwischen Zellwachstum und Zelltod steuert, der programmierte Zelltod (Apoptose), gehemmt wird.
Für die Entwicklung eines Hirnschrittmachers zur Behandlung von Nervenerkrankungen wie beispielsweise Morbus Parkinson wurden kürzlich Prof. Dr. Dr. Peter A. Tass vom Forschungszentrum Jülich und Prof. Dr. Volker Sturm von der Universität Köln für den Deutschen Zukunftspreis 2006 nominiert.
Menschen, die an Angst und Depressionen leiden, schlafen schlecht, wandern oft ruhelos umher und kommen tagsüber schlecht in die Gänge.
PIT heißt das Kürzel, das sich Parkinson–Patienten und deren Angehörige merken sollten.
Parkinson-Betroffene leiden auch und vor allem über ihren zunehmend kleiner werdenden Aktionsradius.
Zum 25-jährigen Jubiläum der "Deutschen Parkinson Vereinigung" (dPV) im Oktober dieses Jahres schreibt der in Neuss (NRW) ansässige Bundesverband der dPV einen großen Fotowettbewerb aus.
Deutschen Wissenschaftlern ist offenbar ein wesentlicher Durchbruch in der Grundlagenforschung gelungen.
An der Leipziger Uniklinik für Neurochirurgie wurde kürzlich erstmals in Deutschland bei einer Parkinson-Patientin ein so genannter Hirnschrittmacher mit Hilfe einer neuen Technologie implantiert.
Die Lernprozessen zugrunde liegenden Mechanismen sind den Neurophysiologen noch nicht in allen Details klar.
Die Transplantation von Netzhautzellen in das Gehirn von Parkinsonpatienten könnte in einigen Jahren eine Behandlungsalternative sein, berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".
Typisch für einen Morbus Parkinson ist das Absterben von Dopamin-produzierenden (dopaminergen) Nervenzellen in einer Region des Mittelhirns, die an der Koordination unserer Bewegungen beteiligt ist (Substantia nigra).
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Letzte Änderung: 06.07.2010, 12:26 Uhr
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Stand: 06.07.2010, 12:26 Uhr
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