SINGAPUR (MedCon) - Angehörige, die ältere Familienmitglieder zu Hause pflegen, stehen oft unter starkem Stress - besonders wenn der Pflegebedürftige unter Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Demenz oder Bluthochdruck leidet. Dies zeigte nun eine kleine Studie aus Fernost an 61 Angehörigen pflegebedürftiger Menschen.
Wann und weshalb Stress entsteht und wie sich die Beziehung eines Pflegenden zum Erkrankten entwickelt, untersuchten die Wissenschaftler am Institut für Sozialarbeit der National University of Singapor. Dr. Kayahni Mehta und ihre Kollegen befragten dazu Angehörige, die in der Familie vorrangig für die Pflege zuständig waren.
Die Befragungen ergaben, dass Frauen bei der Pflege Angehöriger grundsätzlich mehr Stress haben als männliche Pflegepersonen. Die körperliche und seelische Belastung, die die Betreuer empfanden, nahm jedoch ab, je pflegebedürftiger und abhängiger die Patienten wurden.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass (professionelle) Unterstützung von außen durch soziale Dienste und Hilfsprogramme angesichts zunehmender Lebenserwartung und Pflegezeiten immer wichtiger werde.
Quelle: Journal of Cross-cultural Gerontology, Oktober 2006
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Letzte Änderung: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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Stand: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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