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Typ-2-Diabetes könnte Parkinson-Risiko erhöhen

HELSINKI (MedCon) – Menschen, die unter Typ-2-Diabetes – auch Altersdiabetes genannt – leiden, erkranken häufiger an Morbus Parkinson als nicht-diabetische Personen. Zu diesem Ergebnis kamen finnische Forscher in einer großen Studie an 51.552 Männern und Frauen.

Dr. Hu Gang und sein Team vom Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit in Helsinki beobachteten die Studienteilnehmer, die alle zwischen 25 und 74 Jahre alt waren, über einen Zeitraum von 18 Jahren. Zu Beginn der Untersuchung litten die Testpersonen weder an Diabetes noch an der Parkinson'schen Krankheit.

Überflüssige Pfunde könnten schuld sein

Innerhalb des Studienzeitraums erkrankten 324 Männer und 309 Frauen an Morbus Parkinson. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Menschen in dieser Gruppe doppelt so häufig auch an Typ-2-Diabetes litten wie der Rest der Studiengruppe.

Wie eine Diabetes-Erkrankung die Entstehung von Morbus Parkinson fördert, ist bisher unklar. Doch die Forscher vermuten einen Zusammenhang mit dem Körpergewicht der betroffenen Personen. „Diabetes könnte das Parkinson-Risiko teilweise durch überschüssiges Körpergewicht erhöhen“, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Diabetes Care.

Quelle:
Erstellt von MedCon aus Diabetes Care. 2007 Apr;30(4):842-7

Letzte Änderung: 31.01.2008, 16:58 Uhr

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Stand: 31.01.2008, 16:58 Uhr
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