AMSTERDAM (MedCon) – Bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Form der Parkinson-Erkrankung scheinen vor allem Schwierigkeiten beim Halten des Gleichgewichts sowie Probleme beim Gehen die Lebensqualität zu beeinflussen; aber auch die Stimmung spielt eine wichtige Rolle, wie Dr. Dino Muslimović von der Universität Amsterdam und seine Kollegen kürzlich in Neurology schlussfolgerten.
Bei insgesamt 190 Parkinson-Patienten hatten sie untersucht, welche Faktoren den größten Einfluss auf Behinderung und Lebensqualität haben. Dabei stellte sich den Autoren zufolge heraus, dass Haltungsinstabilität und Gehschwierigkeiten als Zeichen der axialen Beeinträchtigung durch die Krankheit am meisten zu Unterschieden hinsichtlich der Behinderung beitrugen.
Wie die Wissenschaftler dazu erläutern, waren die Eigenangaben der Patienten zu die Stimmung betreffenden Symptomen und zur axialen Beeinträchtigung die beiden Faktoren, die die engste Verknüpfung mit einer schlechteren Lebensqualität hatten. „Verlangsamte Bewegungen und Begleiterkrankungen trugen ebenfalls zur Behinderung bei, aber in geringerem Ausmaß“, ergänzten die Autoren dazu.
Quelle: Erstellt von MedCon aus: Determinants of disability and quality of life in mild to moderate Parkinson disease, CARPA Study Group, Neurology 2008; 70 (23): 2241-7
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Letzte Änderung: 28.11.2008, 14:22 Uhr
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Stand: 28.11.2008, 14:22 Uhr
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