Tai-Chi schützt Parkinsonkranke vor Stürzen

Frankfurt am Main, 03.05.2012

EUGENE (Biermann) – Menschen mit Parkinson stürzen seltener und bewältigen alltägliche Erledigungen besser, wenn sie zweimal in der Woche jeweils eine Stunde lang Tai-Chi (Schattenboxen) machen.

Die positive Wirkung der Tai-Chi-Übungen hat eine amerikanische Forschergruppe um Dr. Fuzhong Li vom Oregon Research Institute ermittelt. Seine 194 Testpersonen waren leicht oder mittelstark von der Krankheit betroffen.

Die Forscher trainierten mit einem Drittel der Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten zweimal in der Woche eine Stunde lang Tai-Chi. Das zweite Drittel absolvierte stattdessen Krafttraining, das letzte Drittel Stretching, also Dehnungsübungen.

In puncto Haltungssicherheit schnitt Tai-Chi am besten ab, Dehnungsübungen brachten keine Besserung. Während der sechs Monate stürzten insgesamt 76 Patienten – am häufigsten in der Stretching-Gruppe, weniger häufig in der Tai Chi- und der Krafttrainingsgruppe.

Quelle: Li F, Harmer P, Fitzgerald K et al. Tai chi and postural stability in patients with Parkinson's disease. N Engl J Med. 2012 Feb 9;366(6):511-9.

Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
verify here.



letzte Änderung 19. Februar 2016, 10:24 Uhr

produced by GPM mbH

Erweiterte Suche

Suchergebnisse filtern auf folgende Bereiche




Merz [Logo] Merz [Logo]

Tai-Chi schützt Parkinsonkranke vor Stürzen - parkinsoninfo.de

URL: http://www.parkinsoninfo.de/aktuelles/detail_640.jsp
Stand: 18-Nov-2017, 12:49 PM
© 2017 Parkinson-Info. Alle Rechte vorbehalten.