Verlangsamte Abläufe sind typische Symptome einer Parkinson-Erkrankung.
| Aber: Wer etwas länger braucht, um beispielsweise seine Gedanken zu artikulieren, ist trotzdem im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Intelligenz, Kritik- und Urteilskraft sowie das Gedächtnis sind durch die Parkinsonkrankheit nicht grundsätzlich beeinträchtigt. |
Mit Respekt und Geduld reagieren Sie als gesunder Mensch am besten auf diese Veränderungen.
Lassen Sie den Patienten in Ihrem Familien- oder Freundeskreis einfach ein bisschen mehr Zeit.
Helfen Sie nur, wenn Hilfe ausdrücklich gewünscht wird. Übertriebenes Mitleid und das "Bemuttern" verstärken nur die Unselbständigkeit. Das Gegenteil ist richtig: Ihre Unterstützung sollten Sie stets als Hilfe zur Selbsthilfe verstehen. Für das Selbstwertgefühl eines Kranken ist es enorm wichtig, möglichst viele Tätigkeiten so lange wie möglich selbst auszuführen.
Wirken Sie der Flucht in die Isolation entgegen, indem Sie Ihren Parkinsonpatienten in die familiären Abläufe einbeziehen, sich mit ihm unterhalten, seine Nöte und Sorgen, aber auch seine Freude teilen, zeigen Sie ihm, dass seine soziale Umgebung nach wie vor funktioniert.
Da auch das Gesicht an Ausdruckskraft verliert, lesen Sie die Gemütsbewegungen Ihres Parkinsonpatienten einfach von seinen Augen ab. Hier spiegeln sich Ängste und Freude, Verständnis, Zuwendung und Ablehnung.
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Letzte Änderung: 01.03.2008, 20:43 Uhr
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Stand: 01.03.2008, 20:43 Uhr
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