Die Nahrungsaufnahme kann beim Parkinsonkranken durch Störungen des Schluckens zu einem Hauptproblem neben der Beeinträchtigung der Beweglichkeit werden. Die Häufigkeit von Schluckstörungen beim Morbus Parkinson wird mit 50 -75% angegeben und ist abhängig von der Schwere der Erkrankung.
Hustenanfälle bei den Mahlzeiten, chronischer Husten (auch nachts) oder zwanghaftes Räuspern, sowie deutlich vermehrter Zeitaufwand für die Mahlzeiten (mehr als eine Stunde). Die Stimme klingt belegt und gurgelig.
In den Therapiesitzungen werden die beteiligten Muskelgruppen gekräftigt und Bewegungsabläufe eingeübt. Mittels entsprechenden Schluck- und Haltungsübungen (wie zum Beispiel "Kinn zur Brust") kann der Ablauf des Schluckens verbessert werden.
Meist sind die Schluckstörungen bei einzelnen Nahrungskonsistenzen verstärkt (z. B. klare Suppe mit Petersilie oder Reis, bröselige Speisen). Das Eindicken von Suppe und warmen/kalten Getränken kann eine wichtige Hilfestellung bei Problemen mit der Flüssigkeitsaufnahme darstellen. Eine Reihe von geschmacksneutralen Produkten guter Qualität steht zur Verfügung.
Mittagessen mit breiiger Konsistenz
Strohhalm, Schnabelbecher, Tellerranderhöhung sind bei starkem Tremor erforderlich. Suppe kann auch aus einer Schnabeltasse getrunken werden, oft können Getränke besser mittels Strohhalm bewältigt werden.
ist erforderlich, wenn die oral zugeführte Nahrung nicht mehr ausreicht, um den Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf zu decken. Dabei wird eine Kunststoffsonde in lokaler Anästhesie durch die Bauchwand gelegt, und die Nahrung kann so direkt in den Magen verabreicht werden. Es ist durchaus sinnvoll, soweit möglich, zusätzlich zur Sondennahrung zu essen. Die PEGSonde wird unter der Kleidung getragen, sie ist für Außenstehende nicht sichtbar.
Sonden über die Nase sind für die Langzeittherapie nicht geeignet - wunde Stellen in der Nase und Speiseröhre können schon nach 2 Wochen entstehen.
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letzte Änderung 10. Mai 2012, 9:37 Uhr
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Stand: 17-May-2012, 07:17 AM
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